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Aránzazu del Campo in Elisabeth Schiemann-Kolleg berufen

17. Juni 2013

Mainz. Aránzazu del Campo, Leiterin einer Minerva-Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P), ist in das Elisabeth Schiemann-Kolleg berufen worden. Damit gehört sie zu den ersten Kollegiatinnen des nach der Genetikerin und NS-Widerstandskämpferin Elisabeth Schiemann benannten neuen Mentoring-Programms der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Junge herausragende Wissenschaftlerinnen werden von Professoren und Direktoren zur Aufnahmen in das Kolleg vorgeschlagen. Als Kollegiatinnen genießen sie die kompetente Unterstützung von renommierten Max-Planck-Forschern auf ihrem Weg zu einer Professur oder einer Leitungsposition in einer wissenschaftlichen Einrichtung. Das Schiemann-Kolleg dient weiterhin dem interdisziplinären Austausch und der Netzwerkbildung aller Beteiligten.

Warum haftet zum Beispiel ein Gecko mit seinen Füssen senkrecht an einer Wand, während wir abstürzen würden? Antworten auf diese und ähnliche Fragen sucht Aránzazu del Campo für eine Vielzahl von biologischen Systemen, angefangen von Zellen über Muscheln bis hin zu Amphibien. Ihre Gruppe am MPI-P arbeitet an der Entwicklung von Oberflächen und Materialien mit einstellbaren Eigenschaften. Diese basieren auf neuartigen photochemischen und Mikro- und Nanofertigungstechniken, um die Mechanismen der Interaktion mit Oberflächen während der Fortbewegung zu verstehen und schließlich zu reproduzieren.

Deutschlandfunk-Feature mit Aránzazu del Campo

 
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