Im Blickpunkt

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Reise durch die Membran

9. Juli 2013

Wie Nanopartikel Zellmembranen passieren, erforscht Amelie Koch, Doktorandin am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P). Im Rahmen des WE-Heraeus-Seminars „Micro- and Nanostructured Interfaces for Biological and Medical Research“ wurde sie mit dem Posterpreis für die Darstellung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse ausgezeichnet. Das Seminar fand vom 01.07. bis 03.07.2013 in Bad Honnef statt.
Das prämierte Poster mit dem Titel "Interactions of Nanoparticles with Polymeric Membranes", zeigt Kochs Entwicklung einer Kunststoffmembran, mit der sich Übergangsprozesse von Nanoteilchen, wie sie bei Zellen ablaufen, nachvollziehen lassen. Die Kunststoffmembran stellt ein Modellsystem dar, das in seinen entscheidenden Eigenschaften einer biologischen Zellmembran entspricht. Der Vorteil: sie ist stabiler als ihr natürliches Vorbild und hält dadurch auch den Belastungen diverser Untersuchungsmethoden stand. Amelie Koch visualisiert die Passage von Nanopartikeln durch ihre Polymermembran mit Methoden der Lichtstreuung. Sie sucht dabei nach wiederkehrenden Mustern, die den Übergang in seinen Einzelheiten verständlich werden lassen.
Bei den Forschungen für ihre Promotionsarbeit wird die Chemikerin von Direktorin Katharina Landfester betreut.

 
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