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Pressemitteilung

Nernst-Haber-Bodenstein-Preis an Ellen Backus vergeben

16. Mai 2018

Am 10. Mai 2018 hat die Deutsche Bunsen-Gesellschaft Dr. Ellen Backus vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) den Nernst-Haber-Bodenstein-Preis zuerkannt.

Der Preis erkennt ihre originellen und einzigartigen experimentellen Beiträge zur Aufklärung der Struktur und Dynamik von Molekülen, insbesondere Wasser, an Grenzflächen an. Der Preis wurde im Rahmen der Eröffnungszeremonie des diesjährigen Treffens der Deutschen Physikalisch-Chemischen Gesellschaft in Hannover verliehen.
Ellen Backus wird bei einer Feierstunde in Hannover mit dem Nernst-Haber-Bodenstein-Preis ausgezeichnet. Von links nach rechts: Dr. Uwe Nickel, erster Vorsitzender der Deutschen Bunsen Gesellschaft, Dr. Ellen Backus und Prof. Mischa Bonn, Direktor am MPI-P. Bild vergrößern
Ellen Backus wird bei einer Feierstunde in Hannover mit dem Nernst-Haber-Bodenstein-Preis ausgezeichnet. Von links nach rechts: Dr. Uwe Nickel, erster Vorsitzender der Deutschen Bunsen Gesellschaft, Dr. Ellen Backus und Prof. Mischa Bonn, Direktor am MPI-P. [weniger]

Der Nernst-Haber-Bodenstein-Preis wird jährlich für die Anerkennung hervorragender wissenschaftlicher Leistungen in der physikalischen Chemie an jüngere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (bis zum 40. Lebensjahr) vergeben.  Der diesjährige Preis wurde neben Ellen Backus auch an Joachim Paier von der Humboldt-Universität in Berlin verliehen.


Ellen Backus leitet die Forschungsgruppe „Wasser an Grenzflächen“ am MPI-P. Die Gruppe beschäftigt sich aktiv mit der Struktur und Dynamik von Wassermolekülen an Grenzflächen. Die Eigenschaften von Wasser an der Grenze zu harten oder weichen Materialien sind von Bedeutung für Anwendungen in der Elektrochemie, der Faltung von Makromolekülen oder auch der Katalyse. Um ausschließlich Wassermoleküle an der Grenzfläche zu beobachten nutzt die Forscherin zeitaufgelöste, nichtlineare optische Spektroskopie-Techniken.


Ellen Backus ist seit 2012 Gruppenleiterin am MPI-P. Sie studierte Chemie an der Universität Amsterdam gefolgt von einer Doktorarbeit an der Universität Leiden. Ihre Postdoktoranden-Zeit – teilweise finanziert durch ein Talentstipendium der niederländischen Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) – verbrachte sie an der Universität Zürich. Danach erhielt sie einen VENI-Grant der NWO, um unabhängig am FOM-Institute AMOLF in Amsterdam forschen zu können. 2013 erhielt sie einen ERC-Grant für ihr Projekt „Grundlagen der photokatalytischen Spaltung von Wasser“. Seit 2014 hat sie eine Minerva-Position der Max-Planck-Gesellschaft inne.

 
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