Die Forschungsmission des Instituts

Das Max-Planck-Institut für Polymerforschung hat sich zum Ziel gesetzt, das Verhalten weicher und flüssiger Materie – von einfachen und komplexen Flüssigkeiten bis hin zu Polymeren, amorphen, nano- und hybriden Biomaterialien – zu verstehen, vorherzusagen und letztendlich zu kontrollieren, um neue Konzepte und Materialien für nachhaltige Technologien, Gesundheit und Energie zu ermöglichen. Es versucht, die molekularen Prinzipien aufzudecken, die Struktur, Dynamik und Reaktivität mit makroskopischen Funktionen sowohl in technologischen als auch in biologischen Umgebungen verbinden, und damit die Grundlagen für Materialien und Geräte der nächsten Generation zu schaffen. Bei der Verfolgung dieser Mission konzentriert das Institut seine Aktivitäten auf vier miteinander verbundene wissenschaftliche Themen – Transport, Radikale, Assemblierung und Grenzflächen –, die zusammen die wesentlichen Prozesse umfassen, die weiche und biologische Materie bestimmen.

Am MPIP untersuchen wir den Transport von Ladung, Energie, Masse und Flüssigkeiten in weichen Materialien und biologischen Systemen. Wir integrieren Experimente, Simulationen und Synthesen, um Prozesse vom molekularen bis zum Gerätemaßstab zu verstehen, mit dem Ziel, Innovationen in den Bereichen Elektronik, Biomedizin, Membranen und Flüssigkeitstransport zu erzielen. [mehr]
Die Forschung zu Radikalen am MPIP konzentriert sich auf ihre reaktive Rolle beim Abbau und ihre funktionale Verwendung als Sensoren. Wir entwickeln Materialien, Simulationen und Nachweismethoden in verschiedenen Bereichen, darunter Biologie, Materialwissenschaften und Umweltchemie, und nutzen dabei interdisziplinäre Kooperationen und fortschrittliche Mikroskopietechniken. [mehr]
Wir erforschen die Prinzipien der supramolekularen Anordnung in der Biologie und biomimetischen Materialien. Wir untersuchen, wie adaptive, reaktionsfähige Strukturen durch die Steuerung nicht-kovalenter Wechselwirkungen entstehen, unterstützt durch fortschrittliche Synthese, Charakterisierung und KI, um Materialien mit programmierbarem, lebensechtem Verhalten und robuster Umweltanpassungsfähigkeit zu entwickeln. [mehr]
Die interdisziplinäre Grenzflächenforschung am MPIP umfasst biologische, wässrige und elektronische Systeme. Mithilfe von Spektroskopie, Simulationen und Materialwissenschaften wollen wir Grenzflächenphänomene kontrollieren und verstehen, um durch maßgeschneidertes Molekül- und Oberflächendesign Fortschritte in den Bereichen Gesundheit, Elektronik, Energie und adaptive Materialien zu ermöglichen. [mehr]

Indem wir unser Verständnis dieser vier TRAI-Themen vertiefen, verfolgen wir das Ziel, neue Funktionen zu erschließen, Innovationen voranzutreiben und wichtige gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Die folgenden Seiten bieten detaillierte Beschreibungen jedes TRAI-Themas, wobei unser Forschungsschwerpunkt, unsere Ansätze und Erfolge in diesen Bereichen im Mittelpunkt stehen.

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