Herzlich Willkommen im Arbeitskreis von Prof. Frauke Gräter

Biomolekulare Mechanik

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Biologische Systeme „spüren“ ihre Umgebung: Sehnen werden nur bei Bedarf gestärkt, Blut gerinnt nur bei Bedarf. Die molekulare Wahrnehmung von Reizen, ob mechanischer oder chemischer Natur, steuert biologische Prozesse und entscheidet über Gesundheit und Krankheit.   

Wir sind eine Gruppe von Wissenschaftler:innen, die zusammenarbeiten (und Spaß haben!), um die Feinheiten der molekularen Wahrnehmung zu entschlüsseln und molekulare Wahrnehmungssysteme von Grund auf zu entwickeln. Wir arbeiten an der Schnittstelle von Biophysik, chemischer Biologie und Materialwissenschaft. Wir nutzen und entwickeln molekulare Simulationen und datengesteuerte Berechnungsmethoden, die unsere Experimente im Labor inspirieren und umgekehrt. In unserer täglichen Arbeit setzen wir uns für Vielfalt und Integration ein.   

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Herzlichen Glückwunsch an Leif Seute zur erfolgreichen Verteidigung seiner PhD-Thesis!

Beim Talk „Wissens Bissen“ mit Gunther Hirschfelder und Thomas A. Vilgis diskutierten die beiden, wie Fleischersatz für die Zukunft eingeordnet werden kann.Als Volkskundler und Kulturanthropologe von der Universität Regensburg warf Gunther Hirschfelder einen gänzlich anderen Blick auf die Entwicklung des Fleischkonsums bis hin zum heutigen Trend, auf Fleisch zu verzichten. Die Geschichte zeigt mit der Entwicklung des Menschen und der damit einhergehenden Veränderung der Ernährung seit der Steinzeit bis heute, wie Nahrungsmittel in Gesellschaften verankert sind. Heute fließen viele Faktoren in die Bewertung von Lebensmitteln und deren Bedeutung für die Menschen ein: Gesundheitsbewusstsein, Tierwohl, Klimawandel, aber auch Wohlstand, um nur die wichtigsten zu nennen.Mit der Analyse vom Lebensmittelwissenschaftler am MPI-P Thomas A. Vilgis flossen weitere Aspekte in die Diskussion ein. Auf molekularer Ebene ist entscheidend, wie gut pflanzenbasierte Proteine in veganen Produkten vom menschlichen Körper verstoffwechselt werden können und inwieweit Erbsen- oder Sojaprotein soweit verändert werden kann, dass Fleischersatz auch nach Fleisch schmeckt. An dieser Stelle geht es um Chemie, Physik und Technologien, die so weit entwickelt sind oder noch im Begriff sind, dass man beispielsweise von in-vitro-Fleisch als Option für die Zukunft sprechen kann.Was beide Talkgäste gleichermaßen befürworteten: saisonale und regionale Produkte selbst zubereitet, sind nach wie vor unschlagbar in Qualität und Geschmack.

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