Proteomik und Zellkultur

Im AG Mailänder betreiben wir ein Zellkulturlabor für allgemeine Zellkulturzwecke auf der genetischen Sicherheitsstufe S1. Standardgeräte wie laminare Luftströme, Inkubatoren, Mikroskope, Lagerung von Zellen in Flüssigstickstoff usw. sind verfügbar und können in Zusammenarbeit mit der Gruppe verwendet werden.

Darüber hinaus sind wir mit einem label-freien, quantitativen Proteomik-Setup ausgestattet, das aus einer Ultra-Performance-Flüssigkeitschromatografie (UPLC) besteht, gekoppelt mit einem hochmodernen Massenspektrometer, einem Waters Synapt G2Si. Wir betreiben das System mit einer NanoESI Ionisationsquelle und verwenden eine bestimmte Proteomik-Software, um die Daten automatisch auszuwerten und das Proteom von komplexen Proteinmischungen zu bestimmen. Dies ermöglichte es uns, die Proteinkorona von Nanopartikeln in komplexen Proteinen zu bestimmen und Mischungen aufzuklären. Dies ist von großem Interesse, da die Proteinkorona das Schicksal von Nanoträgern in Zellkulturen, aber auch in lebende Organismen verändert. Es ist ein Schlüsselfaktor, um die biologische Funktion eines Nanoträgersystems zu bestimmen.

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