Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus

Aktuelle Situation am Institut

Das MPI-P arbeitet zur Zeit im Minimalbetrieb, in dem die Labornutzung auf ein Minimum beschränkt ist. Alle Mitarbeiter*innen, die nicht zur Aufrechterhaltung des Minimalbetriebs vor Ort sein müssen, werden aufgefordert zu Hause zu arbeiten. Dabei wird der Begriff der Heimarbeit weit ausgelegt. Welche Dinge bearbeitet werden, wird mit dem jeweiligen Vorgesetzten abgeklärt.

Insbesondere Personen mit Vorerkrankungen oder die zur Risikogruppe gehören arbeiten zu Hause. Personen, die krank sind (egal welche Art der Erkrankung), lassen sich - wie sonst auch – vom Arzt krankschreiben und bleiben zu Hause. 

Mitarbeiter*innen, die betreuungspflichtige Kinder haben, aber nicht zu Hause arbeiten können, können nach Rücksprache mit ihrem/ihrer Vorgesetzten bezahlt freigestellt werden, wenn: 

  • die Betreuungseinrichtung, wie Kindertagestätte oder Schule in Reaktion auf die Ausbreitung von COVID-19 geschlossen, 
  • die von der Schließung betroffenen Kinder unter 12 Jahre alt sind 
  • und eine alternative Betreuung der Kinder ansonsten nicht sichergestellt ist.

Wer nicht sinnvoll zu Hause arbeiten kann, wendet sich an seinen Vorgesetzten, damit über eine bezahlte Freistellung entschieden werden kann. Eine Freistellung würde bis auf weiteres gewährt. Die Mitarbeiter*innen sind verpflichtet, ihre Emails mindestens einmal täglich zu lesen und möglichst telefonisch erreichbar zu sein. Sie müssen sich bereit halten, ggf. schon am nächsten Tag ihre Arbeit am Institut wieder aufzunehmen.

Seminare und Besprechungen

Seminare und Besprechungen finden nicht statt. Besuche von Gästen sind abgesagt. Kleine, MPIP-interne Treffen mit bis zu 5 Personen können durchgeführt werden, wenn sie unaufschiebbar sind und gewährleistet ist, dass ein Minimalabstand von 2 m eingehalten werden kann. 

Dienst- und Privatreisen

Dienst- /Privatreisen: Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, bleiben generell in häuslicher Quarantäne bis 14 Tage nach Ihrer Rückkehr. Sie sollen soweit möglich in Absprache mit dem/der Vorgesetzten zu Hause arbeiten.

Bis auf weiteres werden keine Dienstreisen genehmigt - unabhängig davon, ob die Reise in ein Risikogebiete geplant war oder nicht. Die Genehmigung von noch nicht angetretenen Dienstreisen bis Ende April wird widerrufen.

Im Falle einer möglichen Infektion

Wer Kontakt mit einem COVID-19 Infizierten hatte, muss 14 Tage zu Hause bleiben und umgehend den jeweiligen Direktor informieren. Das gilt unabhängig von Symptomen. Dann wird abgeklärt, welche weiteren vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt werden. Fragen nach einer möglichen Infektion werden mit dem Hausarzt oder dem ärztlichen Notdienst abgeklärt.

Wer sich mit COVID-19 infiziert hat, bleibt selbstverständlich zu Hause oder in ärztlicher Obhut. Dabei muss unbedingt das MPI-P informiert werden, damit entsprechende interne Maßnahmen ergriffen und Warnungen ausgesprochen werden könne.

Allgemein gilt: Bitte beschränken Sie die sozialen Kontakte auf ein Minimum. Halten Sie die aktuell maßgeblichen Hygieneregeln und einen Mindestabstand von 2 Metern ein. 

Mitarbeiter*innen sollen miteinander in Kontakt, per E-Mail, Telefon, mit Hilfe von Chats und Video­telefonaten bleiben.

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