Wissenschaftliche Servicegruppen

Die Forschung des Instituts wird unterstützt durch mehrere wissenschaftliche Servicegruppen. Diese werden durch Gruppenleiter*innen einzelner Arbeitskreise geleitet, stehen jedoch dem gesamten Institut für wissenschaftliche Analysen zur Verfügung. Dies sind im Einzelnen:

EDV (Torsten Stuehn)

Die EDV-Abteilung ist verantwortlich für die IT-Infrastruktur des Instituts. Sie kümmert sich um den Betrieb, die Pflege und den Ausbau des Netzwerks sowie der hierüber bereitgestellten IT-Dienste samt der erforderlichen Server-Hardware, inklusive der HPC Systeme der Theoriegruppe. Darüber hinaus versorgt und berät sie die Mitarbeiter*innen in IT-Belangen und bietet Hilfe bei Problemen.

 
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Elektronenmikroskopie

Elektronenmikroskopie

Die zentrale Einrichtung Elektronenmikroskopie betreibt am MPI-P zwei Rasterelektronenmikroskope und drei Transmissionselektronenmikroskope.
Das Tätigkeitsfeld umfasst neben dem Betrieb der Mikroskope die Probenpräparation, die Ausbildung junger Wissenschaftler*innen an den Geräten, Servicemessungen für verschiedenste Projekte und die Entwicklung neuer Mess- und Präparationsmethoden.

Focused Ion Beam

Focused Ion Beam

Die fokussierte Ionenstrahl-Ätzanlage erlaubt die Mikro- bzw. Nanostrukturierung von Oberflächen mit einer Genauigkeit von bis zu 10 Nanometern. Ferner können Dünnschnitte für die Transmissionselektronenmikroskope oder Querschnitte von dünnen Schichten oder Partikeln präpariert werden.

<p>Hochauflösende NMR-Spektroskopie</p>
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Hochauflösende NMR-Spektroskopie  

Die NMR-Gruppe analysiert neue organische und anorganische Substanzen, die in Lösung oder als Gel vorliegen. Die NMR-Spektroskopie kann dreidimensionale Strukturen berechnen und sorgt so für ein tieferes Verständnis von Zusammensetzung und molekularem Aufbau unterschiedlichster chemischer Verbindungen wie z. B. Monomeren, Polymeren und funktionalen Materialen.

 
Massenspektrometrie

Massenspektrometrie

In der Massenspektrometrie werden im Prinzip Moleküle „gewogen“. Das „Wiegen“ erfolgt mit sehr hoher Genauigkeit und funktioniert mit kleinsten Probenmengen. Die Servicegruppe Massenspektrometrie untersucht Proben aus der Synthesechemie und liefert Informationen zur Identifikation neuer Verbindungen, Struktur und Reinheit von sowohl kleinen organischen Molekülen als auch großen Polymermolekülen.

Mechanische / dielektrische Eigenschaften

Mechanische / dielektrische Eigenschaften

Das Labor bietet zahlreiche Möglichkeiten, um die mechanischen und dielektrischen Eigenschaften von Polymerschmelzen und -lösungen sowie Hydrogelen zu charakterisieren. Materialeigenschaften wie Viskosität, Elastizität und dielektrische Konstanten können durch eine Vielzahl von hochmodernen Analysegeräten gemessen werden.

 
NMR an Feststoffen

NMR an Feststoffen

Mit dem Verfahren der Kernmagnetischen Resonanzspektroskopie werden Feststoffe auf ihre chemische Struktur und lokale Wechselbeziehungen hin untersucht. Die gewonnenen Erkenntnisse schaffen ein tieferes Verständnis molekularer Prozesse von thermischen sowie elektronischen Eigenschaften und bilden daher die Grundlage zum Verständnis von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen.

Polymeranalytik

Polymeranalytik

Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche der Polymeranalytikgruppe umfassen Servicemessungen für Arbeitsgruppen des Instituts, die Weiterentwicklung von analytischen Methoden und Geräten sowie verschiedene Forschungsprojekte. Eine Vielfalt an Methoden wird zur Charakterisierung von Polymeren und funktionellen Materialien angewendet, u. a. chromatographische Methoden, Lichtstreuung, Thermoanalytik und Viskosimetrie.

 
Rasterkraftmikroskopie

Rasterkraftmikroskopie

Mit dieser Methode können sowohl Topografie als auch Reibung, Adhäsion, Elastizität, elektrische und magnetische Felder, elektrische Potentiale sowie Ströme von Materialien auf Nanometer-Skala untersucht werden. Die Rasterkraftmikroskopie wird vor allem in Luft und in Flüssigkeiten angewendet. Wissenschaftler*innen können Messungen als Service beauftragen oder nach Anleitung Messungen auch selbstständig durchführen.

 
Reinraum

Reinraum

Der neue Reinraum wurde im Juli 2016 vollständig funktionsfähig an das Institut übergeben. Er ist eine Grundvoraussetzung für die Mikrostrukturierung sowie für die Probenpräparation unter besonders reinen Beding­­­ungen – mit weniger als 29 Partikeln pro Kubikmeter, die größer als 5 µm sind. Zur Strukturierung von Polymeren sowie Metallen stehen photolithographische Verfahren und eine reaktive Ionen-Ätzanlage zur Verfügung.

Röntgenmethoden

Röntgenmethoden

Die röntgenographischen Streuungsmethoden am Institut erlauben die strukturelle Charakterisierung von harten und weichen Materialien sowie Feststoffen und Flüssigkeiten. Typische Längenskalen reichen von wenigen Ångström (0,1 nm) für kristalline, anorganische Materialien bis zu ca. 100 nm bei supramolekularen Strukturen. Temperaturabhängige Messungen erlauben es z. B., Phasenübergänge oder Relaxationsprozesse im thermodynamischen Gleichgewicht zu studieren.

 
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