Johanna Quambusch

Johanna erlangte den Titel Master of Science in Biochemie an der Universität Ulm in 2015. Während der Arbeit an biokompatiblen Protein-DNA-Hydrogelen für biomedizinische Anwendungen hat sie bereits mit Prof. Dr. Tanja Weil in Ulm zusammengearbeitet. Im März 2016 trat sie im Rahmen eines einmonatigen Forschungsaufenthalts der Gruppe von Assoc. Prof. Rachel Ee Pui Lai an der National University of Singapore als Gastwissenschaftlerin bei. Seit Juli 2016 gehört Johanna dem Arbeitskreis von Prof. Dr. Tanja Weil am Max-Planck-Institut für Polymerforschung an. Sie ist zuständig für die BIOCORE Einrichtung und das EU-finanzierte Projekt „Alzheimer’s disease – gut connection“. 

Forschungsinteressen

Die Ausrichtung des Designs von Biomaterialien auf medizinische Fragestellungen bildet die Grundlage meines Forschungsinteresses. Die Erarbeitung biologischer Techniken für die Untersuchung zellulärer Reaktionen ist erforderlich, um die Wirksamkeit und Kompatibilität entwickelter Materialien zu verstehen. Der Fokus liegt auf Verkapselungsstrategien für probiotische Bakterien, mit dem Ziel ein aus dem gesunden Gleichgewicht geratenes Mikrobiom positiv zu beeinflussen. Als vielseitige Matrix werden beispielsweise Hydrogele zur Verkapselung eingesetzt. Für solch interdisziplinäre Projekte wird aktuell eng mit Partnern in Europa zusammengearbeitet.

Ausgewählte Publikationen

1.
Gacanin, J.; Kovtun, A.; Fischer, S.; Schwager, V.; Quambusch, J.; Kuan, S. L.; Liu, W. N.; Boldt, F.; Li, C.; Yang, Z. Q. et al.; Liu, D. S.; Wu, Y.; Weil, T.; Barth, H.; Ignatius, A.: Spatiotemporally Controlled Release of Rho-Inhibiting C3 Toxin from a Protein-DNA Hybrid Hydrogel for Targeted Inhibition of Osteoclast Formation and Activity. Advanced Healthcare Materials 6 (21), 1700392 (2017)
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